Karfreitag

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Am Karfreitag erinnern sich Christen weltweit daran, dass Jesus zum Tode verurteilt und auf Golgatha gekreuzigt wurde. Karfreitag wird auch Großer Freitag, Schwarzer Freitag oder Osterfreitag genannt und ist der Freitag vor Ostern. Religiöse Führer baten die römischen Führer damals, Jesus wegen Gotteslästerung zu verhaften. Die Geschichte endet damit, dass er gekreuzigt wird und an einem Kreuz stirbt, direkt außerhalb von Jerusalem.

Nur ein paar Tage zuvor feierte das Volk Jesu am Palmsonntag den Einzug dieses Mannes in Jerusalem, in der Hoffnung, dass er der von Gott gesandte Erlöser sei. Doch Jesus wurde von politischen, wirtschaftlichen und religiösen Mächten, vertreten durch den römischen Statthalter Pontius Pilatus, König Herodes Antipas und den Hohepriester Joseph Kaiphas, hingerichtet. Sie arbeiteten als eine dämonische Kraft zusammen, um Jesus hinzurichten. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht Gott Jesus getötet hat, sondern die Menschen selbst. Gott verlangte nicht den Tod von Jesus – wir taten es.

WARUM IST JESUS GESTORBEN?

Aber warum ist Jesus für unsere Sünden gestorben? Die Bibel erklärt, dass er für unsere Sünden gestorben ist. Wegen unserer Sünden. Jesus war bereit, Gottes Willen zu bezeugen und auszuführen, sogar bis zum Blutvergießen, als er den Sündern vergab. Jesus hat sein Blut nicht vergossen, um Gott in Form eines rituellen Opfers zu befriedigen. Das ist nicht das, was Gott wollte. Jesus vergoss sein Blut in treuem Gehorsam gegenüber dem Willen seines Vaters und demonstrierte göttliche Vergebung … sogar als er gekreuzigt wurde! Früher in seinem Leben sagte Jesus zu den Pharisäern: “Geht hin und lernt, was das bedeutet: ‘Ich will keine Opfer, sondern Barmherzigkeit!'” (Matthäus 9,13) Und das war genau das, was Jesus tat. Er lebte Barmherzigkeit. Und Er starb dafür. Er vergab sogar einem Verbrecher, der neben Ihm hing.

OFFENE ARMEN

Schau dir den Mann, der am Kreuz hängt, genau an. Mit offenen Armen umarmt er alles Zerbrochene in der Menschheit, alles Böse, alle Sünden, allen Egoismus, alle Selbstsucht. Er trägt eine Dornenkrone. Die Menschen sehnten sich nach einem König, der alles richten wird, aber dies ist nicht der König, den sie erwartet haben. Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun”, ist Sein Gebet, als Er am Kreuz hängt und kaum noch atmen kann. Dies ist der König, den die Menschen nicht erwartet haben, aber dies ist auch der König, den die Menschen so dringend brauchen. Jemand, der alles Böse ertragen und dabei sein liebendes und vergebendes Herz bewahren wird.

WAS IST DAS GUTE AM KARFREITAG?

Karfreitag fühlt sich an wie ein trauriger Tag, an dem ein guter Mensch zu Unrecht hingerichtet wurde. Was ist das Gute an diesem Freitag? Nun, du musst genau hinschauen. In der Dunkelheit dieses Tages zeigte Gott, wie er alles wieder in Ordnung bringt. Jesus hat die Schuld auf sich genommen, Jesus hat nicht geflucht. Er zeigte voll und ganz, wer Gott ist. Er ist wie ein Mann, der an einem Kreuz hängt. Am dunkelsten Tag zeigte Gott, dass er lieber Ungerechtigkeit erfährt und sogar stirbt, als dass er ein Urteil spricht und uns hoffnungslos zurücklässt. Jesus, der mit weit geöffneten Armen am Kreuz hängt, zeigt, dass Er alles, was in unserem Leben schief läuft, alles Dunkle, alles Verborgene, alles Böse annimmt. Es gibt mehr, das wiederhergestellt werden kann, als du dir überhaupt vorstellen kannst!

DIE GESCHICHTE IST NICHT ZU ENDE

Es kann sich wie eine traurige Geschichte anfühlen. Christen glauben aber, dass die Sache nicht zu Ende ist. Die Geschichte von Jesus ist mit seinem Tod nicht zu Ende. Auf den Karfreitag folgt der Karsamstag, eine neue Woche wird beginnen. Ostern steht vor der Tür! Und an diesem Tag hat sich alles verändert!

WANN IST KARFREITAG?

Westliche Kirche

10. April 2020

2. April 2021

15. April 2022

7. April 2023

29. März 2024

Ostkirche

17. April 2020

30. April 2021

22. April 2022

14. April 2023

3. Mai 2024

Gemeinsam sprechen wir über Jesus und den Glauben.

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